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Board & Kleidung

Was soll ich zum Paddelboard Yoga tragen?

Aktualisiert am 3 Min. Lesezeit

Beim Yoga auf dem Wasser gilt eine einfache Regel: Zieh nur an, was nass werden darf und dich nicht behindert, wenn es nass ist. Baumwolle, Schmuck und weite Kleidung haben auf dem Board wenig verloren.

Kurze, eng anliegende Sportkleidung ist auf dem Board am angenehmsten
Kurze, eng anliegende Sportkleidung ist auf dem Board am angenehmsten. Foto: Virginia State Parks, CC BY 2.0, Wikimedia Commons

Die Grundregeln

  1. Schnell trocknend. Synthetik wie Polyester, Polyamid oder Elasthan trocknet schnell und bleibt leicht, wenn sie nass wird. Baumwolle saugt sich voll, wird schwer und kühlt aus.
  2. Eng anliegend. Weite Shirts rutschen im herabschauenden Hund über den Kopf und blähen sich im Wasser auf. Eng anliegende Kleidung stört weder beim Üben noch beim Schwimmen.
  3. Sonnenschutz mitdenken. Das Wasser reflektiert Sonnenlicht, auf dem Board bekommst du mehr UV-Strahlung ab, als du denkst.
  4. Nichts, was verloren gehen kann. Schmuck, Uhren ohne Wasserschutz, Haarspangen und Brillen ohne Band landen erstaunlich schnell im See.

Was sich bewährt hat

  • Badeanzug, Bikini oder Badehose als unterste Schicht – so ist ein Sturz kein Problem.
  • Kurze Leggings, Bade-Shorts oder eine eng anliegende Yogahose darüber. Mehr zur Yogahose steht in Kann ich beim Paddeln eine Yogahose tragen?.
  • Ein UV-Shirt oder Lycra-Shirt mit langen oder kurzen Ärmeln. Es schützt vor Sonne und Wind und trocknet schnell.
  • Barfuß – auf dem Deckpad hast du barfuß den besten Halt. Für steinige Einstiege helfen Wasserschuhe, die du auf dem Board ausziehst.
  • Kappe oder Sonnenhut mit Kinnband, damit er beim Sturz nicht davonschwimmt.
  • Sonnenbrille mit Band für das Paddeln – bei den Übungen legst du sie am besten ab.

Was du zu Hause lässt

  • Baumwoll-T-Shirts und Jogginghosen
  • Weite, flatternde Kleidung
  • Schmuck, Ringe, Ketten
  • Teure Uhren und Fitnessarmbänder ohne ausreichenden Wasserschutz
  • Alles, was abfärbt oder durchsichtig wird, wenn es nass ist

Die Packliste für den Kurs

  • Badekleidung (am besten schon angezogen)
  • Sportkleidung für das Board
  • Handtuch
  • Trockene Wechselkleidung und eine warme Schicht für danach
  • Wasserflasche
  • Sonnencreme, Kappe, Sonnenbrille mit Band
  • Wasserdichter Beutel für Schlüssel und Handy
  • Haargummi

Wenn es kühler ist

Im Frühjahr und Herbst oder bei windigem Wetter reicht dünne Sportkleidung nicht aus. Dann kommen Neopren-Shorts, ein dünner Neopren-Top oder ein Shorty ins Spiel. Wann was sinnvoll ist, zeigt der Beitrag Was trägst du zum Yoga-SUP? nach Wassertemperatur sortiert.

Haare, Brille, Schmuck

Ein paar Kleinigkeiten, die oft vergessen werden: Lange Haare sollten zusammengebunden sein, am besten tief im Nacken, damit der Zopf bei Rückenlage und Umkehrhaltungen nicht stört. Brillenträger befestigen die Brille mit einem Band oder tragen für die Übungen Kontaktlinsen. Eine ins Wasser gefallene Brille ist in trübem Seewasser meist verloren. Eheringe sitzen im kalten Wasser lockerer, weil die Finger schrumpfen – lieber zu Hause lassen.

Für Sonnenbrillen gibt es Modelle mit Auftrieb, die im Wasser schwimmen. Für die Yogaübungen legst du sie am besten in die Deck-Tasche. Und das Handy gehört, wenn überhaupt, in einen wasserdichten Beutel, der am Board oder am Körper befestigt ist.

Wer Fotos machen möchte, bittet am besten jemanden an Land oder auf einem zweiten Board darum. Selfies auf dem schaukelnden Board enden erstaunlich oft im Wasser.

Schnelltrocknend, eng anliegend, sonnenfest – und nichts, was du nicht verlieren willst. Barfuß üben, Wechselkleidung für danach einpacken.

Kurz gefragt

Kann ich im Badeanzug SUP Yoga machen?

Ja, bei warmem Wetter ist das sogar ideal. Ein UV-Shirt darüber schützt zusätzlich vor Sonne.

Soll ich Schuhe tragen?

Auf dem Board nicht – barfuß hast du den besten Halt. Für den Einstieg über Steine oder Muscheln sind Wasserschuhe sinnvoll.

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